Programm 2019-05-18T22:29:18+00:00

Hier ein Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen – schauen Sie doch einfach mal vorbei!

Popp-Art-Trio: „Brazilian Train“

Sonntag, 19.05.2019 | 16 Uhr

Die Musiker um den Gitarrenvirtuosen, Komponisten und promovierten Musikpädagogen Reimund Popp sind der klassisch und im Jazz aus- gebildete Sänger Peter Fricke und der studierte Perkussionist Samuel Bilger.

Im aktuellen Programm „Brazilian Train“ leben sie auf der Bühne ihre Passion für Lieder, Songs und Instrumentals, dicht am rhythmischen Puls südamerikanischer Lebensfreude. Dazu gehören nicht nur die temperamentvollen Grooves von Bossa Nova, Samba und Choro, sondern auch die melancholischen Balladen von Liebe. Lust und Leidenschaft. Mal tiefsinnig, manchmal philosophisch und immer humorvoll, präsentieren die Künstler ihre Storys, getragen von ihrer virtuosen und ergreifenden Musik, die schon mal Genres überspringt.

Gemeinsame CD:
Sing & String, „Atención Canción”, 2014 bei WorldWideVoice-Music erschienen

Pressestimmen:

„Die professionellen Musiker gestalteten sorgsam und mit Bedacht die Klangräume in einer beeindruckenden Intensität und dramaturgischen Dichte“ (Darmstädter Echo)

„…eine Geste, ein Blick, dramatische Ausschmückungen über das reine Sinneserlebnis des Gehörs hinaus“ (Mannheimer Morgen)

„… faszinierend die virtuose Leichtigkeit und meisterhaft die Gestaltung in allen Klangschattie- rungen, ein eindrucksvolles Konzert“ (Frankfurter Rundschau)

Mara von Ferne – Singer Songwriterin

Samstag, 15.06.2019 | 20.00 Uhr

Das poetische Universum der Mara von Ferne beherbergt allerlei zauberhafte Wesen: Eine Prinzessin, die ihren Turm am meisten liebt, einen Vogel, dessen Herz so schwer ist, dass er nicht mehr fliegen kann und eine singende Modelleisenbahn. Träumerisch oder zornig, liebevoll und übermütig spielt und singt sich Mara ihre Welt. 

Nachdem sie die Violine beiseite gelegt und mit 11 Jahren das Klavier entdeckt hatte, begann Mara, Songs zu schreiben – zunächst auf deutsch, dann für viele Jahre meist in englischer Sprache – und seit kurzem auch wieder auf deutsch. 2001 zog sie nach Berlin, erprobte sich als Songwriterin an der Realität der pulsierenden Großstadt und eroberte bald die Herzen ihres wachsenden Publikums. 

Mara von Ferne studierte Jazzgesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden und an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm. Im Duo mit dem Gitarristen David Sick gewann sie mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben, z.B. beim Songwriterfestival „Troubadour“ im Berliner Maxim Gorki Theater. 

Neben ihrer deutschlandweiten Konzerttätigkeit im Duo, solo, mit ihrer Band „Mara and the Mermen“ und als featured guest des Miramode Orchestra lehrt Mara von Ferne als Dozentin für Popgesang an der Hochschule Osnabrück und bei „Sing Dich Glücklich“ in Berlin.

Eine Stimme, die zu Herzen geht – sanft und doch stark. Hintergründige Texte voll von Poesie, Witz und großen Gefühlen: das ist ein Abend mit Mara von Ferne.

Mara von Ferne: Gesang & Klavier

The Reggie Moore Trio – The Art of Piano Trio at its finest

Sonntag, 14.07.2019 | 19 Uhr

Reggie Moore wurde 1938 in New York City geboren. Sein Vater, Arrangeur / Pianist Billy Moore schrieb u.a. für Jimmy Lunceford und Charlie Barnet und nahm seinen Sohn oft zu Proben oder Konzerten mit. Schon mit seinem Debutalbum WISHBONE, welches bei Mainstream Records erschien, präsentierte Reggie ein musikalisches Werk voll emotionaler Dichte und kreativer Individualität. Den Covertext für dieses Album schrieb Nat Hentoff:”

…with his strongly propulsive beat, crispness of articulation and emotional directness, Reggie Moore does indeed communicate to a wide range of listeners…”

Im Laufe seiner mittlerweile 50 jährigen Karriere hat Reggie mit vielen Jazzlegenden die Bühne geteilt, spielte z.B. mit Betty Carter, Gary Bartz, Benny Golson, Kenny Burrell, Johnny Hartman, Anita O ́Day, Woody Shaw, Houston Person, Hal Singer, Cab Calloway, Scott Hamilton und Harry “Sweets” Edison. Er arrangierte u.a. für die Big Bands von Thad Jones und Mel Lewis, spielte in den Swing-Shows Bubbling Brown Sugar, Ain ́t Misbehavin ́, tourte mit seinem eigenen Trio durch die USA, Japan und Europa und spielte für Mainstream Records zwei Alben ein. Seit 1985 Jahren lebt Reggie Moore mit seiner Frau, der Jazzsängerin Cornelia Moore, in Berlin, hat die Musikszene dieser Stadt ungemein bereichert und lehrt dort seit 1996 an der HfM Hanns Eisler (heute JIB/Jazz Institute Berlin).

Reggie Moore hat sich zu einem Künstler entwickelt, der sein Publikum auf unbeschreibliche Weise zu berühren vermag. Sein vielschichtiges Spiel, das er selbst als communicable music bezeichnet, rührt Bilder und Gefühle auf, kreiert eine lyrische, sinnliche und sensible Welt in der Reggie und seine Zuhörer sich begegnen und miteinander kommunizieren können. Die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit haben Reggie und sein wunderbares Talent zu dem reifen lassen, was seine Fans heute in ihm hören – einem Zauberer am Piano, “um den sich eigentlich alle europäischen Festivals reißen müssten”(Joe Viera / Jazzpodiun 7/8 1998).

“… as a colorist and moodmaker, Mr. Moore draws predominantly from two sources to create his particular mix of hues: classical and jazz blues. Disparate as these may seem, he fuses them with the authority of a concert pianist and all the urgency of an inveterate blues man…” Procter Lipcott,The NY Times

Bassist-Komponist-Arrangeur Martin Lillich fühlt sich in Myriaden musikalischer Stile und Kulturen gleichsam zuhause. Zu seinem reichen Erfahrungsschatz zählen Konzerte mit Kenny Wheeler, Charlie Mariano, Mikis Theodorakis, Al DiMeola, Walter Norris, Pandit Kamalesh Maitra, Gideon Kremer und Benny Bailey sowie seine Lehrtätigkeit an der Global Music Academy, der HfM Hanns Eisler und der Sommerakademie Jazz in Berlin.

Drummer Michael Kersting ist ein echter Jazz Enthusiast. Er ist in den legendären Jazz Clubs und auf Festivals in ganz Europe zu Hause, lebte und arbeitete aber auch zwei Jahre lang in NYC, und hat u.a. mit Chet Baker, Mal Waldron, Trilok Gurtu, Klaus Doldinger, Albert Mangelsdorff, Jaco Pastorius, Richie Beirach, Steve Lacy and Benny Golson konzertiert.

Gemeinsam laden diese drei kongenialen Künstler ihre Zuhörer auf eine mesmerisierende musikalische Reise ein.

Piano: Reggie Moore

Bass: Martin Lillich

Schlagzeug/Percussion: Michael Kersting

Matilda Effekt

Samstag, 03.08.2019 | 19 Uhr

Die Mitglieder des aus Frauen bestehenden Ensembles (Eva Sarcletti, Violine, Duygu Kaynar, Violoncello, Katharina Sames, Flöte & Michiko Saiki, Klavier) kennen sich aus Studium und von verschiedenen Musikfestivals.
Neben der Liebe zur zeitgenössischen Musik verbindet sie das Anliegen, Komponistinnen in Konzertprogrammen den Stempel des Exotikums zu nehmen und ihre Werke einem breiteren Publikum bekannt zu machen.

Der Matilda-Effekt beschreibt die systematische Verdrängung und Leugnung des Beitrags von Wissenschaftlerinnen in der Forschung. Um den Parallelen dieses Effekts im Musikleben entgegenzuwirken, widmet sich das Ensemble speziell dem Schaffen von Komponistinnen.

Kelly-Marie Murphy (*1964)  „Give me phoenix wings to fly“ für Klaviertrio

1. (Feuer) | 2. (Blinde Zerstörung) | 3. (Wiederaufbau)

Ljubica Maric (1909-2013)  „Torzo“ für Klaviertrio

Josephine Stephenson (*1990)  „Movement still“ für Flöte und Violine

Freya Waley-Cohen (*1989)  „A phyrric smile“ für Violine und Violoncello

1. A phyrric smile  | 2. Print-foot | 3. Father‘s tune | 4. Interior rustlings 5. Synopsis

Eva Sarcletti, Violine

Duygu Kaynar, Violoncello

Katharina Sames, Flöte

Michiko Saiki, Klavier

Gloomy Monday – Modern Jazz, Pop, Tango & More

Samstag, 31.08.2019 | 20 Uhr

In ihrem neuen Programm „GlOOMY MONDAY“, welches am 31. März 2018 seine Premiere im SALON 27 feierte, präsentieren die Berliner Sängerin und Pianistin Diana Tobien und Cellistin Sylvia Eulitz in ihrer Zusammenarbeit als Duo Songs aus ihrem breitgefächerten musikalischen Repertoire.

Neubearbeitungen von Klassikern aus dem Bereich des Jazz, Pop, Tango & Bossa Nova (u.a. L. Cohen, D. Bowie, P. Gabriel, A. Winehouse, K. Melua, R. Seress, P. Desmond, A.C. Jobim, I. Albéniz & A. Piazzolla) bis hin zu Eigenkompositionen bilden den Schwerpunkt dieses neuen Duos.

Beide Künstlerinnen setzen sich bewusst keine musikalischen Grenzen, um die von ihrer Jugend an geliebten Songs stimmlich und instrumental neu zu definieren. Mit großer Experimentierfreude und Improvisationslust wird dabei hingebungsvoll aus dem reichhaltigen Fundus unvergessener Klassiker und Melodien geschöpft.

Diana Tobien, voc | piano | melodica | Flügelhorn

Sylvia Eulitz, cello | piano | voc

Nimm mich in den Arm – Eine Hingabe an die Magie der Liebe

Samstag, 28.09.2018 | 20 Uhr

Eine Hingabe an die Magie der Liebe

Die Berliner Schauspieler und Musiker Nicole Lengenberg und Richard Maschke zaubern einen berührend-schönen Abend mit emotionaler Tiefe; sie zeigen spielerisch und lustvoll die Wege und Irrwege der Liebe, die Hoffnungen und Verwerfungen. Die gehaltvollen Texte und beider Stimmen ziehen in den Bann und sie kreieren einen die Seele nährenden Abend wie unter guten Freunden, die sich einfühlsame und auch humorvolle Geschichten über die Liebe, das Begehren, die Glückseligkeit und auch die Verletzlichkeit erzählen.

Dieses musikalisch-literarische Programm ist auch eine Würdigung der solitären Dichter und Songschreiber, die uns Zeitgenossen ein grandioses künstlerisches Werk hinterlassen haben.

Ihre Poesie und Musikalität schenkt dem Alltag Farbe und der Seele Flügel, preist die Schönheit und Kraft der Liebe.

Der Glockenschlag der Liebe ertönt im abwechslungsreichen Reigen von Texten von R.M.Rilke, J.W.von Goethe, H.Heine, B.Brecht, Else Lasker-Schüler, Erich Fried, Mascha Kaleko, Marina Zwetajewa, Heinz Kahlau u.v.a. 

Durch die Kontrastierung und Zwiesprache mit vielsprachigen Songs entstehen neue emotionale Zugänge, die die sensible Spannung und Sehnsucht lebendig halten. Also, nimm mich in den Arm…

Richard Maschke:      Gitarre, Gesang und Text

Nicole Lengenberg:    Gesang und Texte   

Monsieur Fontane – Nur der Irrtum ist das Leben

Samstag, 19.10.2019 | 19 Uhr

Theodor Fontane, der preußische Hugenotte (1819-1898) hat uns eine schier unglaubliche Fülle an Balladen, Briefen, Prosa und journalistischer Arbeit hinterlassen. Am 30.Dezember 2019 jährt sich sein Geburtstag zum 200. Mal. 

Fontane war ein markanter Charakter und ein bürgerlicher Autor, der in Literaturkreisen wie dem „Tunnel über der Spree“ schon frühzeitig durch seine prägnanten Balladen wie „Herr Ribbeck von Ribbeck im Havelland“, „Die Brücke am Thay“ bekannt wurde. 

Doch erst in seinem achtundfünfzigsten Lebensjahr beginnt er mit seiner zieltreuen Haltung, den größten Teil seines umfangreichen literarischen Werkes zu schaffen. 

Als aufmerksamer Zeitzeuge und Gestalter des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens im 19.Jahrhundert besaß Theodor Fontane die herausragende Fähigkeit, die Geschehnisse zu deuten und dafür bis heute gültige Worte und Bilder zu finden.

Der lebenslange Briefwechsel und Austausch mit seiner Frau Emilie verweist überdies auf ihr befruchtendes und auch kritisches Verhältnis zueinander. Für ihre Zeit der feudalen Tradition waren sie ein fortschrittliches Paar. Als aufmerksamer Zeitzeuge und Gestalter des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens im 19. Jahrhundert besaß Theodor Fontane die herausragende Fähigkeit, die Geschehnisse zu deuten und dafür bis heute gültige Worte und Bilder zu finden.

Die drei Schauspieler und Musiker Nicole Lengenberg, Richard Maschke und Roger Döring laden Sie herzlich zu einem spannenden literarisch-musikalischen Streifzug durch Fontanes Leben ein, dem  „Apotheker, der, anstatt von einer Apotheke, von der Dichtkunst leben wollte.“

Nicole Lengenberg:   Sprecherin und Gesang

Richard Maschke:     Sprecher und Gitarre

Roger Döring:            Sprecher und Saxophone, Klarinette, Tuba

30. Berliner Märchentage – Wie Liebe Grenzen überwindet

Samstag, 23.11.2018 | 20 Uhr

Wie Liebe Grenzen überwindet 

Ellen Luckas erzählt frei, mit Akkordeon und Gesang Märchen voll Leidenschaft, Mut und Spannung.

Mit einem Bild im Kopf und Sehnsucht im Herzen treibt es die Helden in die Fremde, bis ans Ende der Welt.

Liebe lässt sie ihre inneren Grenzen sprengen und Wundervolles entdecken und vollbringen.

Ellen Lukas, Erzählerin  | Eine Veranstaltung im Rahmen der 30. Berliner Märchentage       

Swinging Christmas – Sister Talk meets Frank Widzgowski

Samstag, 14.12.2019 | 18 Uhr

Das Duo „Sister Talk“ um Diana Tobien (Piano und Gesang) und Antje Neumann (Gitarre und Gesang) trifft auf den Cottbuser Saxophonisten und Klarinettisten Frank Widzgowski. Weibliches Feingefühl im Doppelpack trifft auf männlichen personifizierten Charme. Musikalisch bietet dieses Trio einen Mix aus Jazzstandards, Evergreens sowie ausgewählter deutsch- und englischsprachiger Popmusik. Die sparsame Instrumentierung gepaart mit handwerklichem Können und emotionaler Ausdrucksstärke gibt dem Ganzen eine besondere eigene Note.

„SWINGING CHRISTMAS“

Pünktlich zur Adventszeit präsentiert das Trio Christmas Songs deutschen und amerikanischen Ursprungs in jazzigen Variationen, sowohl selbst arrangiert, als auch angelehnt an Interpretationen bekannter Jazzgrößen wie Holly Cole und Ella Fitzgerald.

„Mit zwei wundervollen Stimmen führten die aus Finsterwalde stammenden Musikerinnen Solo und im Duett vielfach ins „Wonderland“, überzeugten dazu am Klavier, mit Gitarre, Percussion und in Abstimmung mit den zumeist feinfühlig begleitenden Saxofon- und Klarinettenklängen ihres Partners (…)“
(J. Weser, Lausitzer Rundschau)

„Schön, dass es „Sister Talk mit Widzgowski“ gibt, fanden die Zuhörer mit begeistertem Applaus.“ (J. Weser, Lausitzer Rundschau)

Diana Tobien: Piano & Gesang

Antje Neumann: Gitarre & Gesang

Frank Widzgowski: Saxophon & Klarinette