Archiv 2018-05-03T12:26:44+00:00

Sie haben was verpasst oder sind einfach nur neugierig?

Wie gut, dass wir gerne in Erinnerungen schwelgen … Willkommen in unserem kleinen Archiv!

It still takes two to tango

 Samstag, 28.04.2018 | 18 Uhr

World Blues | Tangos, Fados und andere Melancholien

„Kraft und Melancholie sind scheinbare Gegensätze, die sich in der Musik nur allzu gut vereinen lassen. Feeling blue, also traurig oder deprimiert sein, findet diesen offenbaren Widerspruch sogar in der Bezeichnung einer ganzen Musikrichtung wieder, die alles andere als kraftlos ist. Wenn man so will, ist das Wienerlied der Blues der Stadt Wien, der Tango der Blues der Stadt Buenos Aires oder der Fado der Blues der Stadt Lissabon | So gesehen widmen sich Monika Holzmann und Emmerich Haimer in ihrer gemeinsamen musikalischen Arbeit dem Blues – aber eigentlich nicht.“

Für einen richtig guten Tango braucht es eigentlich nur zwei. Und weil es im Tango so oft um Liebe, Sehnsucht und gar nicht so selten um Weinseligkeit geht, haben sich Monika Holzmann und Emmerich Haimer die Kontragitarre, fast schon ein Inbegriff österreichischer/wiener Weinseligkeit, für diese Musik ausgeliehen. Und bald war klar: Mehr braucht es nicht!

Monika Holzmann (Gesang)

Emmerich Haimer (Gitarre)

Homepage: profundkontra.com

Jana Wachholz – Konzert

Samstag, 14.04.2018 | 20 Uhr

„Starke Stimme, gefühlvolles Pianospiel und ausdrucksstarke Texte, gespickt mit einer Portion Humor und garantiertem Ohrwurmcharakter.“

Die gebürtige Eberswalderin hat schon im Alter von 7 Jahren ihre ersten Bühnenerfahrungen innerhalb ihrer Familie, die ebenfalls auf der Bühne stand, sammeln können. Im Alter von 15 versuchte sie sich erstmalig an der Vertonung von eigenen Texten auf der Gitarre und spielte gemeinsam mit dem Gitarristen und Songwriter Tobias Kreuzpointner von 2005 – 2007 zusammen im Duo Twice Project. Von 2008 – 2013 spielte Jana zusammen mit den Musikern Basti Hörnig (Komponist/Gitarrist) und Ansgar Spratte (Schlagzeug) in der Formation in TEAMSPIEL.

In dieser Zeit entdeckte die Künstlerin ihre Liebe zum Klavier und setzt nunmehr ihre Songs auf diesem Instrument um.

Neben diesen beiden Instrumenten ist die Songwriterin auch als Bassisten in diversen Bands und Stilrichtungen unterwegs.

Derzeit spielt Jana des Öfteren mit dem britischen Singer Songwriter und Gitarristen Trevor B. Lewis zusammen und unterstützt seine kraftvollen Songs am Klavier, Bass und im Backgroundgesang.

Jana Wachholz live – youTube 

Gloomy Monday – Modern Jazz, Pop, Tango & More

Samstag, 31.03.2018 | 20 Uhr

In ihrem neuen Programm „GlOOMY MONDAY“, welches am 31. März seine Premiere im SALON 27 feiert, präsentieren die Berliner Sängerin und Pianistin Diana Tobien und Cellistin Sylvia Eulitz in ihrer ersten Zusammenarbeit als Duo Songs aus ihrem breitgefächerten musikalischen Repertoire.

Neubearbeitungen von Klassikern aus dem Bereich des Jazz, Pop, Tango & Bossa Nova (u.a. L. Cohen, D. Bowie, P. Gabriel, A. Winehouse, K. Melua, R. Seress, P. Desmond, A.C. Jobim, I. Albeniz & A. Piazzolla) bis hin zu Eigenkompositionen bilden den Schwerpunkt dieses neuen Duos.

Beide Künstlerinnen setzen sich bewusst keine musikalischen Grenzen, um die von ihrer Jugend an geliebten Songs stimmlich und instrumental neu zu definieren. Mit großer Experimentierfreude und Improvisationslust wird dabei hingebungsvoll aus dem reichhaltigen Fundus unvergessener Klassiker und Melodien geschöpft.

Diana Tobien, voc | piano

Tango Element Project

Sonntag, 18. März 2018 | 15 Uhr

Das Tango Element Project ist ein Berliner Instrumentalduo in der außergewöhnlichen Besetzung Gitarre und Akkordeon. Tina Klement (git.) und Barbara Klaus-Cosca (acc.) haben sich der Aufführung südamerikanischer Weltmusik verschrieben. In ihren Konzerten verbinden sie Klassik, Tango Nuevo und Jazz und ziehen ihre Zuschauer mit ausdrucksstarker Melodik und rhythmischer Leichtigkeit in ihren Bann.

Das musikalische Crossover-Repertoire reicht vom brasilianischen Bossa Nova eines Celso Machado über den argentinischen Tango Nuevo eines Astor Piazzolla und der mexikanischen Sandunga bis hin zu französischer Musette und Jazz. Kommen Sie mit auf eine Reise!

Tina Klement studierte klassische Gitarre in Weimar und arbeitet seit 2003 als freiberufliche Gitarristin. Die Zusammenarbeit mit Orchestern, Mitwirkung in Hörspielen, Filmmusik, Musiktheater sowie in Klassik- und Swing-Formationen sind bezeichnend für Ihre musikalische Vielseitigkeit.
Barbara Klaus-Cosca studierte Musikwissenschaften in Berlin und Paris und arbeitet seit 1995 als freiberufliche Akkordeonistin. Stationen ihrer musikalischen Tätigkeiten sind die Staatsoper Berlin, die Berliner Festspiele sowie Aufnahmen für ZDF, Deutschlandradio und andere. 

Unerklärliche Geduld – Die Songs der Kriegsfibel

Samstag, 20. Januar 2018 | 20 Uhr

Das Galileo Quartett spielt Songs von Brecht und Eisler

Angesichts einer zunehmend von Flüchtlingen und Kriegen geprägten Weltlage scheinen die in der Kriegsfibel künstlerisch umgesetzten Erfahrungen auf eine tragische Weise aktuell zu sein. Die „unerklärliche Geduld“ der Völker bildet im Songzyklus von Bertolt Brecht und Hanns Eisler den abschließenden Höhepunkt. Ihre exponierte Position verdankt diese Zeile offenbar der Bedeutung, die ihr Texter und Komponist beimessen. Durch „unerklärliche Geduld“ werden Völker immer wieder in Kriege gestürzt, schauen andere Völker tatenlos zu. Das hat sich bis heute nicht geändert. Brecht sammelte während seines Exils Fotos zu den aktuellen Ereignissen des Zweiten Weltkrieges aus Zeitungen und kommentierte sie mit kurzen Texten. Diese „Fotoepigramme“ fügten den Fotos in der Kürze von vier Zeilen eine Betrachtungsebene hinzu. Sie wurden 1955 als Kriegsfibel veröffentlicht und (einige davon) durch Eisler 1957 vertont. Auf eindringliche Weise stellen diese vierzehn Songs Hintergründe und Abgründe des Krieges dar. Das kammermusikalische Arrangement verleiht ihnen eine zeitlose Intensität. Die Fotos des originalen Bildbandes bilden für die Präsentation der vierzehn Songs den Bühnenhintergrund. Zwischenmusiken, weitere Fotos und Texte aus der Kriegsfibel runden die künstlerische Gestaltung ab.

Einritt wie immer frei, um Spenden wird gebeten | Reservierungen für diese Veranstaltung telefonisch oder per Email.

Galileo Quartett:

MARIE LUISE GUNST (Gesang)

SUSANNE FILEP (Violine)

BARBARA KLAUS-COSCA (Akkordeon)

JÖRG MISCHKE (Piano & Arrangement)

Zwischen den Jahren

Freitag, 22. Dezember 2017 | 19 Uhr

Ein besinnliches Programm mit Geschichten rund um die Weihnachtszeit, umrahmt von weihnachtlicher Musik und Glühwein, erwartet den Besucher des Salons an diesem Abend. Kenntnisreich, voller Hingabe und mit viel Humor erzählt die Potsdamer Historikerin Susanne Marok, die am Cello und am Klavier begleitet wird von Sylvia Eulitz, von weihnachtlichen Bräuchen und Sitten vom Altertum bis hin in die Neuzeit.

Beide Frauen präsentieren somit ihren ganz eigenen kulturhistorischen und musikalischen Blick auf die Weihnachtszeit und den damit verbundenen Bräuchen und laden ein zum gemeinsamen Ausklang des erlebten Jahres – denn so ist es nun mal Brauch „zwischen den Jahren“ – man lässt das Alte hinter sich und genießt in entspannter Atmosphäre die Vorfreude auf das Neue.

Einritt wie immer frei, um Spenden wird gebeten.

Reservierungen für diese Veranstaltung telefonisch oder per Email.

Im Bann der zertanzten Schuhe – Eine musikalische Lesung

Sonntag, 26. November 2017 | 15 Uhr | SALON 27

Verfluchte Prinzen, verlorene Träume und der Zauber der Musik. Begleitet von der Cellistin Sylvia Eulitz liest die Märchenspinnerin Janna Ruth Szenen aus ihrem Roman „Im Bann der zertanzten Schuhe“ – einer modernen Märchenadaption, die sich der Liebe zum Tanz, zu sich selbst und zueinander widmet.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Reservierungen bzw. Voranmeldungen tel oder per Email.

HINWEIS: Diese Veranstaltung ist Teil der 28. Berliner Märchentage 2017, die im Zeitraum vom 09.-26. November 2017 in ganz Berlin stattfinden werden. Weitere Infos unter: www.märchenland.de

Märchenklänge auf Liebespfaden

Samstag, 18. November 2017 | 20 Uhr | SALON 27 | ab 18 J.

„Märchenklänge auf Liebespfaden“ – Märchen aus aller Welt über die Kraft der Liebe und manches, das sie mit sich bringt. Ellen Luckas erzählt frei, mit Akkordeon und Gesang, von Sehnsucht, Hingabe und Erfüllung, aber auch von Misstrauen und dem Ringen um die Liebe.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Reservierungen bzw. Voranmeldungen tel oder per Email.

HINWEIS: Diese Veranstaltung ist Teil der 28. Berliner Märchentage 2017, die im Zeitraum vom 09.-26. November 2017 in ganz Berlin stattfinden werden. Weitere Infos unter: www.märchenland.de

Meisterwerke der Romantik

Benjamin Levitsky, Klavier

Samstag, 28. Oktober 2017 | Beginn 19 Uhr

Franz  Schubert – Sonate A Dur D 664

Frédéric Chopin -Ballade Nr. 3 op 47 –

Nocturne Nr. 2 op 9

Valse Nr. 2 op 64

Polonaise Fantaisie op 61

Schatten unterm Sternenhimmel Geschichten von H.P. Lovecraft

Franz Bauer (Erzählerin) | Sylvia Eulitz (Cello)

Samstag | 15. Juli 2017 | Beginn 15 Uhr

Am 15. März 1937 starb mit H. P. Lovecraft einer der großen Autoren der phantastischen Horrorliteratur des 20. Jahrhunderts. Anlässlich seines 80. Todestages werden mit musikalischer Begleitung am Cello einige seiner unheimlichen Geschichten von der Potsdamer Erzählkünstlerin Franzi Bauer erzählt – Gänsehaut und Gruselschauer garantiert!

„Erzählen bietet ein Erlebnis ohne Barriere; man ist im direkten Kontakt zueinander. Im Erzählprozess ändert sich die Perspektive, die Figurenebene spielt ebenso ein Rolle, wie die Metaebene der Geschichte und auch ich bin als Erzählerin in der Geschichte präsent. Ich möchte Figuren in den Köpfen der Zuhörer entstehen zu lassen. Die Erzählerin ist die Brücke zur Geschichte und dort einmal angekommen, kann sie jeder für sich selbst ergründen.“ (Franzi Bauer, Erzählerin)

„LOVECRAFT IST JA FANTASTISCH! UND DANN NOCH MIT CELLO …“   „DER WEITE WEG AUS POTSDAM HIERHER HAT SICH GELOHNT. ICH BIN TOTALER LOVECRAFT FAN UND IMMER NOCH GEFLASHT…“  „FRANZIS STIMME UND SYLVIAS CELLO ERGÄNZEN SICH SO GUT – ICH HOFFE, IHR MACHT WEITER!“

Kammerkonzert Kahn Trio

Sonntag | 09. Juli 2017 | 20 Uhr

J.S. Bach | Suite Nr. 6 D-Dur BWV 1012 für Violoncello Solo (Bratsche: Ilan Schneider)

Ludwig van Beethoven | Trio Op. 11 B-Dur (Gassenhauer Trio)

Robert Kahn | Serenade Op. 73 f-moll & Op. 45 g-moll

Ilan Schneider, Bratsche

Ithay Khen, Violoncello

Frédéric Sommer, Klavier

„Wir haben uns nicht gemacht.“ Eine szenisch – musikalische Lesung

Richard Maschke liest aus Thomas Bernhard’s „Beton“

Samstag, 17. Juni 2017 | 20 Uhr

Thomas Bernhard wurde am 9. Februar 1931 als uneheliches Kind in Heerlen (Niederlande) geboren und starb 1989 in Gmunden (Österreich). Die längste Zeit seines Lebens verbrachte er in seinem Haus in Ohlsdorf /Österreich. 1970 erhielt Bernhard den Georg-Büchner-Preis und zählt seitdem international zu den bedeutendsten österreichischen und deutschsprachigen Autoren.
„Das Groteske und Lächerliche der Erdenbewohner, ihren existentiellen Abgrund beleuchtet Bernhard mit schonungsloser Direktheit, so auch in seiner Erzählung „Beton“. Ein besonderes stilistisches und komödiantisches Merkmal seiner Prosa ist eine Technik der Steigerung, der Übertreibung und des Absolutsetzens, ja des sich Hineinsteigerns in fixe Ideen.“ (Richard Maschke)

Richard Maschke, Text | Sylvia Eulitz, Violoncello

„EIN WUNDERBARER ABEND!“  „BERÜHREND, DAS HATTE ICH NICHT ERWARTET…“ „THOMAS BERNHARD SO ZU ERLEBEN, GERADEZU EINZIGARTIG.“ (Linda E.)

 „Wir sind unsichtbar“ Lesung der Autorin Maike Stein

Und damit fing alles an …

Lesung Maike Stein | WIR SIND UNSICHTBAR | Violoncello: Sylvia Eulitz

Samstag, 20. Februar 2016 | 17 Uhr

„Dass Valeska Mädchen liebt, ist kein Geheimnis. Ihre Familie und ihre Freunde wissen es, inzwischen sogar die ganze Klasse. Nun fehlt Valeska nur noch eins zum Glück: eine Freundin. Als sie Inken kennenlernt, scheint ihr Traum wahr zu werden. Denn aus einem Kuss beim Flaschendrehen wird mehr – echte Liebe. Doch Inken will ihre Beziehung um jeden Preis verbergen. Und zunächst ist Valeska überzeugt, dass sie mit dem Geheimnis leben kann. Doch wie lange geht das gut? Und wieso will Inken die Beziehung nur im Verborgenen ausleben?“

„Danke für diese Lesung! Meine erste, das war aufregend!“ (Bettina H.) „Solche Romane sollten in unseren Schulen gelesen werden … bitte mehr davon.“ (Andrea J.)