Archiv 2019-11-11T08:35:44+00:00

Sie haben was verpasst oder sind einfach nur neugierig?

Wie gut, dass wir gerne in Erinnerungen schwelgen … Willkommen in unserem kleinen Archiv!

Monsieur Fontane – Nur der Irrtum ist das Leben

Samstag, 19.10.2019 | 19 Uhr

Theodor Fontane, der preußische Hugenotte (1819-1898) hat uns eine schier unglaubliche Fülle an Balladen, Briefen, Prosa und journalistischer Arbeit hinterlassen. Am 30.Dezember 2019 jährt sich sein Geburtstag zum 200. Mal. 

Fontane war ein markanter Charakter und ein bürgerlicher Autor, der in Literaturkreisen wie dem „Tunnel über der Spree“ schon frühzeitig durch seine prägnanten Balladen wie „Herr Ribbeck von Ribbeck im Havelland“, „Die Brück‘ am Tay“ bekannt wurde. 

Doch erst in seinem achtundfünfzigsten Lebensjahr beginnt er mit seiner zieltreuen Haltung, den größten Teil seines umfangreichen literarischen Werkes zu schaffen. 

Als aufmerksamer Zeitzeuge und Gestalter des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens im 19.Jahrhundert besaß Theodor Fontane die herausragende Fähigkeit, die Geschehnisse zu deuten und dafür bis heute gültige Worte und Bilder zu finden.

Der lebenslange Briefwechsel und Austausch mit seiner Frau Emilie verweist überdies auf ihr befruchtendes und auch kritisches Verhältnis zueinander. Für ihre Zeit der feudalen Tradition waren sie ein fortschrittliches Paar. Als aufmerksamer Zeitzeuge und Gestalter des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens im 19. Jahrhundert besaß Theodor Fontane die herausragende Fähigkeit, die Geschehnisse zu deuten und dafür bis heute gültige Worte und Bilder zu finden.

Die drei Schauspieler und Musiker Nicole Lengenberg, Richard Maschke und Roger Döring laden Sie herzlich zu einem spannenden literarisch-musikalischen Streifzug durch Fontanes Leben ein, dem  „Apotheker, der, anstatt von einer Apotheke, von der Dichtkunst leben wollte.“

Nicole Lengenberg:   Sprecherin und Gesang

Richard Maschke:     Sprecher und Gitarre

Roger Döring:            Sprecher und Saxophone, Klarinette, Tuba

Nimm mich in den Arm – Eine Hingabe an die Magie der Liebe

Samstag, 28.09.2018 | 20 Uhr

Eine Hingabe an die Magie der Liebe

Die Berliner Schauspieler und Musiker Nicole Lengenberg und Richard Maschke zaubern einen berührend-schönen Abend mit emotionaler Tiefe; sie zeigen spielerisch und lustvoll die Wege und Irrwege der Liebe, die Hoffnungen und Verwerfungen. Die gehaltvollen Texte und beider Stimmen ziehen in den Bann und sie kreieren einen die Seele nährenden Abend wie unter guten Freunden, die sich einfühlsame und auch humorvolle Geschichten über die Liebe, das Begehren, die Glückseligkeit und auch die Verletzlichkeit erzählen.

Dieses musikalisch-literarische Programm ist auch eine Würdigung der solitären Dichter und Songschreiber, die uns Zeitgenossen ein grandioses künstlerisches Werk hinterlassen haben.

Ihre Poesie und Musikalität schenkt dem Alltag Farbe und der Seele Flügel, preist die Schönheit und Kraft der Liebe.

Der Glockenschlag der Liebe ertönt im abwechslungsreichen Reigen von Texten von R.M.Rilke, J.W.von Goethe, H.Heine, B.Brecht, Else Lasker-Schüler, Erich Fried, Mascha Kaleko, Marina Zwetajewa, Heinz Kahlau u.v.a. 

Durch die Kontrastierung und Zwiesprache mit vielsprachigen Songs entstehen neue emotionale Zugänge, die die sensible Spannung und Sehnsucht lebendig halten. Also, nimm mich in den Arm…

Richard Maschke:      Gitarre, Gesang und Text

Nicole Lengenberg:    Gesang und Texte   

Kammerkonzert – „Matilda Effekt“

Samstag, 03.08.2019 | 19 Uhr

Die Mitglieder des aus Frauen bestehenden Ensembles (Eva Sarcletti, Violine, Duygu Kaynar, Violoncello, Katharina Sames, Flöte, Camila del Pozo, Oboe & Michiko Saiki, Klavier) kennen sich aus Studium und von verschiedenen Musikfestivals.
Neben der Liebe zur zeitgenössischen Musik verbindet sie das Anliegen, Komponistinnen in Konzertprogrammen den Stempel des Exotikums zu nehmen und ihre Werke einem breiteren Publikum bekannt zu machen.

Der Matilda-Effekt beschreibt die systematische Verdrängung und Leugnung des Beitrags von Wissenschaftlerinnen in der Forschung. Um den Parallelen dieses Effekts im Musikleben entgegenzuwirken, widmet sich das Ensemble speziell dem Schaffen von Komponistinnen und wird u.a. Werke von Kelly-Marie Murphy, Ljubica Maric, Freya Waley-Cohen und Josephine Stephenson aufführen.

EVA SARCLETTI, VIOLINE

DUYGU KAYNAR, VIOLONCELLO

KATHARINA SAMES, FLÖTE

MICHIKO SAIKI, KLAVIER

CAMILA DEL POZO, OBOE

The Reggie Moore Trio – The Art of Piano Trio at its finest

Sonntag, 14.07.2019 | 19 Uhr

Reggie Moore wurde 1938 in New York City geboren. Sein Vater, Arrangeur / Pianist Billy Moore schrieb u.a. für Jimmy Lunceford und Charlie Barnet und nahm seinen Sohn oft zu Proben oder Konzerten mit. Schon mit seinem Debutalbum WISHBONE, welches bei Mainstream Records erschien, präsentierte Reggie ein musikalisches Werk voll emotionaler Dichte und kreativer Individualität. Den Covertext für dieses Album schrieb Nat Hentoff:”

…with his strongly propulsive beat, crispness of articulation and emotional directness, Reggie Moore does indeed communicate to a wide range of listeners…”

Im Laufe seiner mittlerweile 50 jährigen Karriere hat Reggie mit vielen Jazzlegenden die Bühne geteilt, spielte z.B. mit Betty Carter, Gary Bartz, Benny Golson, Kenny Burrell, Johnny Hartman, Anita O ́Day, Woody Shaw, Houston Person, Hal Singer, Cab Calloway, Scott Hamilton und Harry “Sweets” Edison. Er arrangierte u.a. für die Big Bands von Thad Jones und Mel Lewis, spielte in den Swing-Shows Bubbling Brown Sugar, Ain ́t Misbehavin ́, tourte mit seinem eigenen Trio durch die USA, Japan und Europa und spielte für Mainstream Records zwei Alben ein. Seit 1985 Jahren lebt Reggie Moore mit seiner Frau, der Jazzsängerin Cornelia Moore, in Berlin, hat die Musikszene dieser Stadt ungemein bereichert und lehrt dort seit 1996 an der HfM Hanns Eisler (heute JIB/Jazz Institute Berlin).

Reggie Moore hat sich zu einem Künstler entwickelt, der sein Publikum auf unbeschreibliche Weise zu berühren vermag. Sein vielschichtiges Spiel, das er selbst als communicable music bezeichnet, rührt Bilder und Gefühle auf, kreiert eine lyrische, sinnliche und sensible Welt in der Reggie und seine Zuhörer sich begegnen und miteinander kommunizieren können. Die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit haben Reggie und sein wunderbares Talent zu dem reifen lassen, was seine Fans heute in ihm hören – einem Zauberer am Piano, “um den sich eigentlich alle europäischen Festivals reißen müssten”(Joe Viera / Jazzpodiun 7/8 1998).

“… as a colorist and moodmaker, Mr. Moore draws predominantly from two sources to create his particular mix of hues: classical and jazz blues. Disparate as these may seem, he fuses them with the authority of a concert pianist and all the urgency of an inveterate blues man…” Procter Lipcott,The NY Times

Bassist-Komponist-Arrangeur Martin Lillich fühlt sich in Myriaden musikalischer Stile und Kulturen gleichsam zuhause. Zu seinem reichen Erfahrungsschatz zählen Konzerte mit Kenny Wheeler, Charlie Mariano, Mikis Theodorakis, Al DiMeola, Walter Norris, Pandit Kamalesh Maitra, Gideon Kremer und Benny Bailey sowie seine Lehrtätigkeit an der Global Music Academy, der HfM Hanns Eisler und der Sommerakademie Jazz in Berlin.

Drummer Michael Kersting ist ein echter Jazz Enthusiast. Er ist in den legendären Jazz Clubs und auf Festivals in ganz Europe zu Hause, lebte und arbeitete aber auch zwei Jahre lang in NYC, und hat u.a. mit Chet Baker, Mal Waldron, Trilok Gurtu, Klaus Doldinger, Albert Mangelsdorff, Jaco Pastorius, Richie Beirach, Steve Lacy and Benny Golson konzertiert.

Gemeinsam laden diese drei kongenialen Künstler ihre Zuhörer auf eine mesmerisierende musikalische Reise ein.

Piano: Reggie Moore

Bass: Martin Lillich

Schlagzeug/Percussion: Michael Kersting

Mara von Ferne – Singer Songwriterin

Samstag, 15.06.2019 | 20.00 Uhr

Das poetische Universum der Mara von Ferne beherbergt allerlei zauberhafte Wesen: Eine Prinzessin, die ihren Turm am meisten liebt, einen Vogel, dessen Herz so schwer ist, dass er nicht mehr fliegen kann und eine singende Modelleisenbahn. Träumerisch oder zornig, liebevoll und übermütig spielt und singt sich Mara ihre Welt. 

Nachdem sie die Violine beiseite gelegt und mit 11 Jahren das Klavier entdeckt hatte, begann Mara, Songs zu schreiben – zunächst auf deutsch, dann für viele Jahre meist in englischer Sprache – und seit kurzem auch wieder auf deutsch. 2001 zog sie nach Berlin, erprobte sich als Songwriterin an der Realität der pulsierenden Großstadt und eroberte bald die Herzen ihres wachsenden Publikums. 

Mara von Ferne studierte Jazzgesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden und an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm. Im Duo mit dem Gitarristen David Sick gewann sie mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben, z.B. beim Songwriterfestival „Troubadour“ im Berliner Maxim Gorki Theater. 

Neben ihrer deutschlandweiten Konzerttätigkeit im Duo, solo, mit ihrer Band „Mara and the Mermen“ und als featured guest des Miramode Orchestra lehrt Mara von Ferne als Dozentin für Popgesang an der Hochschule Osnabrück und bei „Sing Dich Glücklich“ in Berlin.

Eine Stimme, die zu Herzen geht – sanft und doch stark. Hintergründige Texte voll von Poesie, Witz und großen Gefühlen: das ist ein Abend mit Mara von Ferne.

Mara von Ferne: Gesang & Klavier

Popp-Art-Trio: „Brazilian Train“

Sonntag, 19.05.2019 | 16 Uhr

Die Musiker um den Gitarrenvirtuosen, Komponisten und promovierten Musikpädagogen Reimund Popp sind der klassisch und im Jazz aus- gebildete Sänger Peter Fricke und der studierte Perkussionist Samuel Bilger.

Im aktuellen Programm „Brazilian Train“ leben sie auf der Bühne ihre Passion für Lieder, Songs und Instrumentals, dicht am rhythmischen Puls südamerikanischer Lebensfreude. Dazu gehören nicht nur die temperamentvollen Grooves von Bossa Nova, Samba und Choro, sondern auch die melancholischen Balladen von Liebe. Lust und Leidenschaft. Mal tiefsinnig, manchmal philosophisch und immer humorvoll, präsentieren die Künstler ihre Storys, getragen von ihrer virtuosen und ergreifenden Musik, die schon mal Genres überspringt.

Gemeinsame CD:
Sing & String, „Atención Canción”, 2014 bei WorldWideVoice-Music erschienen

Pressestimmen:

„Die professionellen Musiker gestalteten sorgsam und mit Bedacht die Klangräume in einer beeindruckenden Intensität und dramaturgischen Dichte“ (Darmstädter Echo)

„…eine Geste, ein Blick, dramatische Ausschmückungen über das reine Sinneserlebnis des Gehörs hinaus“ (Mannheimer Morgen)

„… faszinierend die virtuose Leichtigkeit und meisterhaft die Gestaltung in allen Klangschattie- rungen, ein eindrucksvolles Konzert“ (Frankfurter Rundschau)

Duo Flight – Ethnic Jazz

Samstag, 16.03.2019 | 20 Uhr

Eine musikalische Reise in die Welt der Gegensätze – einfühlsam, feinsinnig und doch mitreißend energetisch.

Tief verwurzelt in den Traditionen verschiedener Kulturen treffen die beiden Musiker Diana Tobien & Ángel Rubio kreativ und innovativ aufeinander und erschaffen einen inspirierend lebendigen und überraschend symbiotischen Sound.

Doch bei aller musikalischen Energie bleibt ihre Musik vor allem eines: sehr persönlich.

Mit ihrer 2015/2016 entstandenen CD (Label youkali music) sind sie live in Spanien und Deutschland zu hören und diesen März wieder mit ihrem Programm zu Gast im SALON 27.

Ángel Rubio: span. Gitarre, Gesang, Kalimba
Diana Tobien: Gesang, Piano, Melodica, Percussion

Saltim’band: „Paris und die Liebe“ – französische Chansons & Lieder

Samstag, 23.02.2019 | 20 Uhr

Das Duo Saltim’band sind die französische Sängerin und Schauspielerin Amandine Thiriet und die deutsche  Akkordeonistin Barbara Klaus-Cosca aus Berlin.

Ihr aktuelles Programm mit französischen Chansons über Paris und die Liebe verbreitet die Atmosphäre von alten französischen Bars und Bistros. Die Beschwingtheit und der Charme der bekannten Chansons von Brel bis Piaf und von Aznavour bis Charles Trenet verzaubern und lassen das alte Paris quasi vor den Augen des Publikums entstehen.

Amandine Thiriet (Gesang) hat am Conservatoire National in Metz sowie in Paris Musik und Schauspiel studiert. Seit 2000 arbeitet sie als Schauspielerin und Sängerin in Frankreich (mit Pierre Lericq, Isabelle Lauriou und Hugo Philippe Tibbal) und in Deutschland (mit Pierre-Jérôme Adjdj und Noémie Mittl u. a.) darunter auch in zweisprachigen Inszenierungen. Seit 2015 schreibt sie ihre eigenen Chansons und nimmt gerade ihr erstes Album auf, das gegen Ende des Jahres erscheinen wird. Daneben arbeitet sie als Sprecherin für Funk und Fernsehen und ist Mitglied des Pop-Akustik-Trios Scaramouche.

Barbara Klaus-Cosca (Akkordeon) ist promovierte Musikwissenschaftlerin und erhielt ihre musikalische Ausbildung in Kaiserslautern, Berlin und Paris. Nach Orchester- und Studioarbeiten in verschiedenen Theatern folgten Engagements an der Berliner Staatsoper und den Berliner Festspielen. Meisterkurse bei Richard Galliano und ein Jazz-Aufbaustudium bei Sigi Busch (UDK Berlin) sowie Weiterbildungen in Tango und Liedbegleitung runden ihre fundierte Musikausbildung ab.
Umfassende Tätigkeiten in diversen musikalischen Projekten wie Saltim’band, Tango Element Project, Galileo Quartett, Jerry Jenkins and his Band of Angels sowie als Theater- und Studiomusikerin.

Mehr Infos unter www.saltimband.de